SINNBILD49

SINNBILD49

Die Haltung hinter SINNBILD49

Ich persönlich glaube an den einen Gott und Schöpfer, der in Jesus Christus Mensch geworden ist. Diese Methode ist jedoch keine Predigt und verlangt von ihren Nutzerinnen und Nutzern kein bestimmtes Glaubensbekenntnis. Jeder Mensch ist eingeladen, die Bilder innerhalb seiner eigenen Überzeugung zu betrachten – oder sie nicht zu benutzen, wenn sein Glaube oder Gewissen dagegen spricht.

Was die Karten sind

SINNBILD49 lässt die Möglichkeit offen, dass die sichtbare und messbare Welt nicht die gesamte Wirklichkeit umfasst. Die Methode behauptet jedoch weder, eine spirituelle Welt beweisen zu können, noch durch Karten einen besonderen Zugang zu ihr zu besitzen.

Die 49 Karten sind nicht magisch. Sie kennen weder die Zukunft noch die Gedanken anderer Menschen. Sie können keine göttliche Antwort erteilen und keine Entscheidung abnehmen. Ihre Bilder dienen als Spiegel: Gefühle, Ängste, Hoffnungen und innere Konflikte sind häufig abstrakt. Ein Bild kann ihnen eine sichtbare Form geben und dadurch helfen, sie zu benennen und aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Wie Bedeutung entsteht

Welche Bedeutung aus einer Legung entsteht, liegt nicht als geheime Botschaft in den Karten verborgen. Sie entwickelt sich in der Begegnung zwischen einer Frage, den zufällig gezogenen Bildern und den Gedanken des betrachtenden Menschen. Wer diese Begegnung spirituell versteht, darf darin eine bedeutungsvolle Gleichzeitigkeit sehen. Wer sie psychologisch versteht, darf sie als freie Assoziation und Selbstreflexion betrachten.

C. G. Jung bezeichnete bedeutungsvolle Zufälle als Synchronizität. In SINNBILD49 wird dieser Begriff nicht als Beweis einer übernatürlichen Kraft verwendet, sondern als Beschreibung einer menschlichen Erfahrung: Ein zufälliges Bild kann gerade im Augenblick einer bestimmten Frage persönlich bedeutsam werden.

Die Karten gleichen einer Krücke oder einem Geländer. Sie bestimmen den Weg nicht. Sie können lediglich vorübergehend Halt geben, während der Mensch seine eigenen Schritte macht.

Der Maßstab jeder Deutung

Die Bilder ersetzen weder Glauben noch Gebet, Vernunft, zwischenmenschliche Gespräche oder fachliche Hilfe. Jede Deutung soll der Klarheit, dem inneren Frieden und einem verantwortungsvollen Handeln dienen. Sie darf keinen Menschen verurteilen, keine Angst erzeugen und keine Macht über die Zukunft beanspruchen.

Maßstab bleiben Liebe, Wahrhaftigkeit und Wohltat gegenüber der gesamten Schöpfung – gegenüber Menschen, Tieren und Pflanzen.

Die zufällige Auswahl

Beim Start wird das vollständige Deck im Browser einmal zufällig gemischt. Danach liegt hinter jeder der 49 sichtbaren Rückseiten eine feste Karte. Die zehn angeklickten Karten werden in genau der gewählten Reihenfolge den zehn neutralen Positionen zugeordnet. Die Frage wird dabei nicht an einen Server übertragen.

Die zehn Positionen

Eine Karte erhält ihre konkrete Aufgabe erst durch die Position, an der sie im Legebild erscheint.